Schöne Aussichten in Tokyos Bars

24. April 2008 | Von Wolfgang | Kategorie: Japan Share/Bookmark

Ein alter aber noch lange nicht vergessener Trend wird in einigen Bars Tokyos wiederbelebt und findet damals wie heute enormen Zuspruch.

In den 1980ern boomte nicht nur die Wirtschaft in Japan, sondern auch die Anzahl der Unten-Ohne-Bars (in diesem Fall eher “Alles-unter-der-Kleidung-ohne”) in denen dem geneigten Gast mit Hilfe von strategisch platzierten Helferlein wie Spiegeln, Kameras usw. einen Hauch der Privatssphäre gezeigt wurde, explodierte geradezu.

Die Zeiten änderten sich, die Ansichtsweisen wurden konservativer und nicht zuletzt die Gesetze restriktiver – was zur folge hatte, das in den Unterhaltungsvierteln das einzige “rohe Fleisch” das man serviert bekommt Sushi ist. Jedoch die Idee dieser Unten-Ohne-Bars besteht weiterhin und ist sowohl populär als auch lukrativ.

Heute sind diese Etablissements unter dem Namen Chirarism-Cafe/Bar bekannt. Chirarism ist dabei eine japanische Umschreibung für das herausblitzen der Unterwäsche aus der Kleidung – wobei in einigen dieser Einrichtungen “herausblitzen” enorm untertrieben ist.

Fetish Kissa Chirarism P ist eines dieser Chirarism-Cafes in Tokyos Ikebukuro-Stadtteil. Auf den ersten Blick sieht es wie ein ganz normales Café aus, ein Tresen, einige Tische auf denen jeweils ein LCD-Monitor steht (wir reden hier immerhin von Japan-normal ;)). Man wird allerdings stutzig sobald man einen Kaffee bestellt, der mit 1.200 ¥ ca. dreimal so viel kostet wie in normalen Cafés. Richtig anders wird es dann aber, wenn die Bedienung besagten Kaffee an den Tisch bringt und man durch versteckte Kameras einen netten Blick von unter dem Rock der Bedienung auf den LCD-Monitoren sehen kann. Wenn man sich dazu noch nett mit der Bedienung unterhält ist es auch sehr wahrscheinlich das diese sich interessiert nach vorne beugt – was einen angenehmen Blick in den Ausschnitt zulässt.

In dem neu eröffneten Pan Kissh in Shinjukus Kabukicho bekommt man durch das Einwerfen eines vorher erworbenen Poker-Chips (500-1.000 ¥) in die High-Heels der Bedienung einen ganz besonderen Service: Die Bedienung zieht ihren BH aus – bleibt dabei aber angezogen – und serviert den nächsten Drink durch einen Strohhalm zwischen ihren Brüsten. Ein anderer Service den man durch so einen Chip bekommen kann ist die Möglichkeit mit einer kleinen Spielzeugangel die ohnehin schon kurzen Röcke noch weiter anzuheben um sich die privaten Gegebenheiten noch näher anzusehen ;)

Quelle: Mainichi


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