Artikel mit den Tags " Japan"
Feb
20

Kirsten Dunst is Turning Japanese

Sah man Kirsten Dunst letztes Jahr im August 2009 noch in einem quietschbuntem Outfit durch Akihabara tanzen, konnte man das Ergebnis der Dreharbeiten auf der “Pop Life” einer Ausstellung des Tate Modern in London bewundern.

Kirsten Dunst tanzt als blauhaarige Cosplayprinzessin durch Tokyos Vergnügungsbezirk Akihabara und performed dabei den Song “Turning Japanese” von der englischen Band The Vapors. Das Video mit dem Titel “Akihabara Majokko Princess” stammt von McG, Regie (Terminator Salvation) und Takashi Murakami, Produzent.

Hier das Video und weiter darunter noch ein Paar Bilder vom Dreh. Sollte YouTube mal nicht gehen, hier der Link zum Video auf der Seite der Produktionsfirma und der Direkt-Link zum Video (FLV) dort. Tja, offenbar hat jemand was dagegen das dieses Video verbreitet wird … hier noch mal zwei Alternativen:

Dailymotion
vimeo

Die Alternativen sind auch entfernt worden … naja, das Internet ist hartnäckig ;)

Habe auch “Making Of” dazu gefunden, sieht man zwar nicht viel von Kirsten, aber auch der Blickwinkel weiß zu gefallen

Und das ganze noch mal von der anderen Seite

Mai
13

Melonen für 2.5 Millionen Yen versteigert

Von Wolfgang  //  Japan  //  Keine Kommentare

Yubari Melonen

Es ist immer gut ein paar Melonen in der Hand zu haben um sich von der Hitze des Sommers zu erfrischen – egal an welche Art der durchschnittliche, schmutzige Otaku gerade denkt ;) Dieses Paar bricht dabei allerdings alle Rekorde.

Auf einer Auktion in Sapporo wurde dieses Paar Yubari Melonen für einen Gesamtpreis von 2.5 Millionen Yen versteigert. Die Melonen wiegen zusammen ca. 4 kg und sind zu dem Preis die teuersten der insgesamt 100 zur Auktion ausstehenden Melonen.

Takeo Fukawa, Inhaber des Ladens, der die Melonen erwarb, sagte dazu

Ich wollte Yubari unterstützen.

Damit spielt er auf die Stadt in Hokkaido an, die in einer tiefen Finanzkrise steckt und in der besagte Melonen angebaut werden. Das Melonen von dort einen sehr hohen Preis haben ist an sich nichts ungewöhnliches, in 2005 kostete ein Paar 600.000 Yen, in 2006 waren es bereits 800.000 Yen und mit einem riesigen Schritt in 2007 mit 2 Millionen Yen für ein Paar.

Quelle: Mainichi & Japan Probe

Mai
12

Hi-Tech Grabsteine in Japan

Von Wolfgang  //  Japan  //  Keine Kommentare

High Tech Grabstein mit QR Code

Japan – die Wiege moderner Technologie. Nun revolutioniert ein Grabstein-Hersteller mit ein bisschen Technologie die Art und Weise, wie man den Verstorbenen gedenken kann.

Die Idee ist auf Grabsteinen einen sogenannten QR Code anzubringen – eine Art Barcode in dem beliebige Text-Informationen codiert sind. Dieser angebrachte Code kann bereits von vielen Mobiltelefonen gelesen werden und die grundlegende Idee ist diesen Code zu verwenden um auf eine Webseite zu verweisen die Informationen, Fotos und Videos des Verstorbenen enthält. Alles erreichbar direkt am Grab – man muss nur besagten Code mit dem Mobiltelefon ablichten.

Yoshitsugu Fukazawa, Präsident von Ishinokoe, der Herstellerfirma dieser Grabsteine, sagt dazu:

Grabsteine verändern sich mit der Zeit. Wenn mein Großvater, der diese Firma gegründet hat, das sehen könnte, wäre er sicher sehr überrascht.

Ishinokoe entwickelte diese Grabsteine zusammen mit einer IT Firma in Tokyo und sie bieten dem Kunden eine Paket an, in dem zusätzlich zum Grabstein auch gleich der benötigte Webspace für Text, Bilder, Videos und sogar ein Gästebuch enthalten ist. Bereits existierende Grabsteine lassen sich für ca. 200.000 Yen auch mit einem QR Code “nachrüsten”.

Quelle: Mainichi

Mai
9

Flashmob Aktion in Osaka

Die interessanteste Flashmob Aktion die ich bisher gesehen habe auf einer großen Kreuzung in Osaka.

http://www.youtube.com/watch?v=484yWHPphF0

Mit ungefähr 130 teilnehmenden Flashmobbern ist diese Aktion zwar nicht die größte die ich gesehen habe, aber trotzdem toppt sie so ziemlich alles, was ich bisher gesehen habe durch die Masse an Leuten auf so kleinem Raum. Auch die bisher bekanntesten Aktionen – nicht zuletzt durch ihre Fernsehpräsenz – wie auf New Yorks Grand Central Station (Bahnhof) oder einer Seitengasse einer japanischen Stadt können da nicht mithalten.

So beeindruckend diese Aktion auch ist … finde ich die rege Teilnahmslosigkeit der Passanten noch viel beeindruckender. Ich glaube solche Stop-and-Go Aktionen sind in Japan so ziemlich Perlen vor die Säue, da ohnehin alles ignoriert wird, was in irgendeiner Weise kompromittierend sein könnte. Da sind solche Aktionen wie oben verlinkt doch durchaus witziger ;)

Gezwitschert